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Ein Jahr Work and Travel in Australien

Travellsucht

Deutscher Boden

 

Jetzt bin ich schon seit genau einer Woche wieder in Deutschland und es ist ein tolles Gefühl alle meine Freunde, Familie und Bekannte wieder zu sehen. Zuhause fühle ich mich auch Pudel wohl. Den Kühlschrank zu öffnen und leckeres, frisches Essen heraus zu nehmen ist etwas selbstverständliches in Deutschland doch für mich wieder etwas besonderes. Ich lerne diesen Fakt wert zu schätzen und es gibt zugleich ein anderes Lebensgefühl. Da ist nur ein Punkt, der mir sagt, dass ich mich verändert habe. Was ich auch merke, ich nehme die Welt mit anderen Augen wahr. Dinge die ich vorher als Weltuntergang betrachtet habe, werden jetzt mit Schulterzucken hin genommen. Genauso gibt es aber die andere Seite, dass kleine aber feine Sachen doch mit größerem Respekt geachtet und behandelt werden. Das ich mich verändert habe bestätigen mir auch meine Freunde. Doch was ich definitiv nicht verloren habe, wurde mir gesagt, ist mein Charm und mein breites Lächeln was sich über meine Wangen zieht. 😉

Auf meiner Reise habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt, wo sich aus diesen Begegnungen tolle Freundschaften entwickelt haben. Aus diesem Grund sage ich auch „hoch lebe das Internet“ Wenn es kein Internet gäbe, wäre diese schnelle Kommunikation, wie sie vorherrscht nicht möglich. Schnell mal ein paar Fotos bei Whatsapp gesendet oder einen netten Spruch per Voicemail hinterlassen. Diese Freundschaften sind prägend. Aus diesem Grund werde ich auch versuchen diese so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Egal ob Kanada, Spanien, Großbritannien, Schweiz, Australien, Korea oder auch Deutschland, jeder sagt WELCOME wenn man sich in den Flieger setzt und auf einen Kaffee vorbei kommt. Das ist ein gutes Gefühl zu wissen. „Open your mind to open the World“

Alle meine angestrebten Ziele die ich mir in Deutschland gesetzt habe sind in vollem Gange. Der Sport hat sich direkt nach zwei Tagen Alltag in den Tagesablauf integriert und ist jetzt schon nicht mehr weg zu denken. Über einen Fakt bin ich sonderlich erstaunt. Letztlich öffnete ich die Türen meines Kleiderschrankes und nahm zusammengelegte, frische, gut riechende Klamotten heraus. Doch die Zusammenstellung gefiel mir nicht und ich nahm mir einfach andere Sachen. In diesem Moment wurde ich mir über den Luxus klar, den man in Deutschland hat. Ich kann mir meine Sachen aus meinem Kleiderschrank nehmen die frisch gewaschen sind und gut riechen und kann sogar noch auswählen. Viele Menschen sind sich dieser Normalität und Luxus nicht bewusst. Doch wer eine Weile nur mit dem Rucksack unterwegs gewesen ist, weiß von was ich schreibe.

Ob ich einen Unterschied von Deutschland zu Australien spüre?

Oh verdammt ja! Es beginnt doch schon mit dem Wetter 😉 An diesem Fakt kann man im Grunde genommen nichts ändern. Doch ich bin trotzdem der Meinung das Mr. Wettermaster sich ein wenig anstrengen kann dass ein paar mehr Sonnenstrahlen auf das Land der Regeln und Strenge gelangen. Wenn ich unterwegs bin und ein paar lächelnde Gesichter verteile bekomme ich fast keins zurück. Das ist wirklich ein großer Unterschied zu Australien oder Asien. Doch wahrscheinlich ist das einfach Deutschland und ich muss mich wieder an diese Gegebenheiten gewöhnen. Halt stopp! Es gibt doch auch noch positives… Das Essen ist verdammt lecker! Haha

Es ist schön wieder Daheim zu sein. Doch ich werde versuchen längere Freiräume zu nutzen um weg zu fahren oder zu fliegen, um zu Backpacken, um die Welt zu erkunden. Wenn mir jemand erzählen möchte, das Reisen keine Krankheit ist …hmmm…?! Ich sage, doch ist es, und zwar eine Krankheit die sich SUCHT nennt, für diese gibt es nur eine Heilung!

Wir sehen uns im nächsten Land! 😉

Euer Hannes

Europäischer Boden

-Im Hotelzimmer im 30. Stock lässt es sich ausshalten, doch am Pool da lässt sich richtig gut relaxen, genauso wie in der Lobby oder im Restaurant auf dem Dach. Was ein traumhaftes Hotel, mit Blick aus dem Zimmer wie man normalerweise von einer Dachterrasse hat-

Von Koh Lanta ging´s dann erstmal mit dem Minibus nach Krabi Town. Dieser Bus war trotz „offseason“ gnadenlos überladen. „The real Thai-style“ Allerdings war die Fahrt nach Krabi ganz angenehm für mich, wie ich einen einzelsitz hatte. Im Hostel habe ich wieder super spontan eingecheckt (ohne Buchung), zusammen mit einem englischen Pärchen die ich im Bus kennen gelernt habe. Am Abend ging es direkt noch auf den Nachtmarkt, wo alles zum Essen ziemlich preiswert verkauft wurde. Von den Inseln habe ich immer die starken Regenschauer auf dem Festland gesehen, diese wirklich nett anzusehen waren. Doch jetzt war ich genau da, wo ich die Schauer sonst nur gesehen hatte…. Drei Stunden knallharter Regen der gefühlt aus Eimern vom Himmel kam.

Die Nacht in Krabi war aufgrund meines frühzeitigen Fluges am nächsten Morgen nur sehr kurz, doch wie schön dass ich beim Travelln gelernt habe, dass ich überall, mehr oder weniger gut schlafen kann. Somit wurde der Flug von knapp zwei Stunden zu gefühlten zehn Minuten, nachdem das Flugzeug in Krabi (AirAsia) mal wieder Verspätung hatte (2h). In BKK angekommen ging´s dann mit dem puplic Transport ins Hotel. Erst mit dem Bus für (30Baht/90ct.), danach direkter Umstieg in die Skytrain (42Baht/1,25€) Somit war ich in 40min. im Hotel und habe 400Baht gespart. Für die letzten beiden Nächte habe ich über mein Bruderherz ein Zimmer im „Pullmann Hotel G“ eigebucht. (5 Sterne +) „Man Man Man war das ne Wucht, Cityview like a king“ und die letzten zwei Tage mal nicht so leben wie die letzten 9 Monate – Luxus pur 😉

In Bangkok habe ich noch ein paar Dinge erledigt. Ich habe mir einen Anzug mit Hemd innerhalb von unglaublichen sieben Stunden schneidern lassen, habe geshoppt was die Taschen tragen können, ziemlich viel am Pool relaxt und habe das letzte Mal die magische Thaistimmung genossen. Auf einem der höchsten Tower (Banyan Tree Hotel) habe ich mir am letzten Abend in luftiger Höhe des 59. Stockwerks auf dem Dach einen Mojito gegönnt. Dieser mit einem unbeschreiblichen Rundumview serviert wurde.

Heut früh ging´s dann auch schon wieder um 5am aus dem Bett, rein in die entspannten Klamotten für den Flieger. Fix auschecken und ab in die Skytrain Richtung Flughafen. Im Flughafen verging die Zeit ziemlich schnell, es hat gerade noch so gereicht um sich eine gnadenlose Kalorienbombe von Mcdonalds zu gönnen. Eingecheckt und los ging´s.

Viele Stunden und Spielfilme später….

Jetzt bin ich in Stockholm angekommen und relaxe noch ein wenig am Airport. Letzter Stopp Berlin.

Seit 9 Monaten wieder europäischen Boden unter den Füßen. Soweit so gut fühlt es sich nicht schlecht an.

Bis in ein paar Stunden in Deutschland!  Xo Hannes

 

Final Destination

Jetzt ist es so weit…

Australien ist schon so gut wie hinter mir gelassen. Die Travelarmbänder sind wieder umgelegt, die Haut ein wenig mehr gebräunt und das Backpack ist gepackt. 14,4kg sind es nur. Sogar leichter als beim Abflug in Deutschland. Was ich da nur wieder gemacht habe?! Man wird halt einfach schlauer und erfahrener was man beim Traveln alles braucht, bzw. was nicht! Die letzten Tage in Sydney wurden nochmal, zusammen mit überragenden Leuten ausgekostet. In einer Karaoke Bar habe ich nochmal mitbekommen, was Australien denn bedeutet. Ein Kontinent voll mit freundlichen, zuvorkommenden, spontanen Menschen die genauso viel Spaß im Leben haben wie das mein Ziel ist.

In Australien habe ich Norden angefangen. Da ging es mit dem ersten Job auf einer Mangofarm los, wo ich 2 Monate gearbeitet habe. Das Geld zum Reisen war nicht genug, aber es hat mich auf jeden Fall reicher an Erfahrungen und Standhaftigkeit gegenüber Hitze und schwüle gemacht. 😉 Weiter ging es mit dem Transportgerät, genannt Flugzeug. Ab nach Adelaide. Die erste City wo ich viele Backpacker getroffen habe und mal ein wenig von Arbeitsstress abschalten konnte. Sehr cooler Startpunkt um einen extremen Anstieg von Freude zu spüren wenn es dann endlich auf die weiten Straßen von Australiens ging. Die Great Ocean Road. Knapp zwei Wochen wurde die Landschaft, Lookouts und unendliche tolle Menschen kennen gelernt. Diese Küstenstraße führte mich nach Melbourne wo ich einen Monat verbrachte. Arbeit, Job, Hoch und Tief der Gefühle waren gut vertreten. Let´s Go nach Tasmanien. TigerAir brachte mich auf dem Luftweg nach Hobart. Von da folgten zwei tolle Wochen des Wandern, Natur und wilder Erlebnisse. „Mit einer der tollsten Flecken die ich bis jetzt auf unserem Planeten gesehen habe.“ Von Hobart nach Sydney ging es flink und mit viel Vorfreude auf die größte und bekannteste Stadt in Australien. Alle Erwartungen wurden bestätigt, beziehungsweise komplett übertroffen. Das Geld war alle also musste ein Job her, der sich nach geraumer Zeit über Kontakte gefunden hatte. Dieser hatte zugleich den Sinn mir so viel Geld zu sichern, dass ich in Asien gut und vernünftig 2 Monate traveln kann ohne zu arbeiten. Gesagt getan. Die Schlachterei für Schafe zahlte gutes Geld und sicherte somit mein nächstes Ziel. -Thailand-

Jetzt sitze ich am Sydney Airport und habe noch 1,5h bis ich Känguru, Koala und Emu „See you“ sage.

Resümee: Australien ist auf jeden Fall eine Reise wert! Wenn du es so erleben möchtest, wie es wirklich IST. Dann heißt meine klare Empfehlung „Westküste“

Anyway meine Freunde, ich bin dann mal weg. Basecap verkehrt herum auf die blonde Rastamähne gesetzt und ab geht’s. … ich bin froh auf meiner Reise diese Erfahrungen gemacht zu haben, wie sie in den vorhergehenden Einträgen beschrieben sind. Danke an alle super coolen Menschen die ich kennen gelernt habe!

Zu guter Letzt. Meine meistgestellte Frage in Australien zu anderen Backpackern. „What is Happieness, for you?“ Denkt mal drüber nach. Es gab sehr interessante Antworten. 😀

Cheers and best Regards euer Hannes

GOON*

Sydney Sunset
Sydney Sunset
Sydney Nightfever
Sydney Nightfever
Der Ossi und ich
Der Ossi und ich
Bobbi Host BBQ
Bobbi Host BBQ

Dubbo and Workingtime done

Dubbo und die Arbeitszeit ist vorüber.

Travel to Sydney
Travel to Sydney

Die letzten Tage auf der Farm oder besser in der Meatfactory waren eine sehr intensive Zeit. Denn die Arbeit wurde langsam zum Alltag, die Zeit verging schneller und mir wurde so langsam bewusst, dass ich Australien bald verlasse. Meine letzten Arbeitstage und die letzte Arbeitszeit in Australien war für mein Backpacking in Aussie angebrochen. „Ganz schön schnell verging die Zeit“ Das Gefühl in Australien nicht viel gesehen zu haben lässt mich nicht los… Ich hätte so gern noch mehr in Australien gesehen. Doch wenn man Backpacker ist und nur grobe Pläne hat (die sich laufend ändern) kann nicht alles super gut und exakt geplant sein. NO WORRIES

In Dubbo war im großen und ganzen eine gute Zeit. Ich habe sehr witzige und gute Leute kennen gelernt. Genauso wie auch nicht so gute Erfahrungen gemacht. Die ja, wie ihr schon wisst, bei mir in Australien immer mit von der Partie sind. 😉 Doch diese waren nicht der Hauptbestandteil. Von, sich auf Arbeit als guter deutscher Arbeiter zu behaupten bis normal und laissez faires arbeiten 😉 war alles im kleinen Arbeiterhandbuch vorhanden. Dayshift to Nightshift ,Overtime in der Midnightshift bis Dubbleshift (15h). Alles war dabei und mit einem großen Ziel im Handgepäck – „verdiene in so wenig Zeit wie möglich so viel Geld wie nur möglich!“ • Umsetzung ✅

Jetzt bin ich wieder in Sydney und muss mir hier unbedingt mal die City bei Nacht anschauen. Es müssen noch ein paar Dinge erledigt werden, die Steuern müssen zurück gefordert werden, das Konto muss geschlossen werden, genauso wie das Kapitel Australien. Doch bis dahin habe ich noch gute 4 Tage in der größten Stadt Australiens, in denen ich alles Aufsaugen werde, was sich mir in den Weg stellt um meinen Standpunkt in und für Australien zu festigen. Explore Australia in real life!

„Ach ja das nicht zu vergessen. So langsam wird Winter in Australien und die Nächte werden kalt und die Tage kühler. Das ist für mich so ziemlich die endgültige Massage -let´s Go to Asia!-„

Keine Angst ein Abschlussbeitrag zu Australien kommt noch.

Dubbo Mate's
Dubbo Mate’s
House party - Sunset
House party – Sunset

PLÄNE

SONNE

Das bin ich
Das bin ich

Mittlerweile habe ich mal wieder große und hervorragende Pläne geschmiedet, wie ich am besten die Welt zu einer besseren machen kann. 😀

Um ehrlich zu sein, gibt’s dafür keinen Plan. Die einzige Möglichkeit ist, so viel wie möglich von der Welt, Kultur und Menschen kennen zu lernen um sich selber ein wahres Bild, weit weg von Medien und Mainstream, von unserer Welt zu machen.

Mein folgender Plan sieht so aus…. Ach ja ich habe meinen Flug nach Thailand (BKK) already gebucht. Am 30.03.2015 ist Start nach Asien.

PLAN:

  • Back to Sydney (Couchsurfing)
  • Australisches Konto kündigen, Taxback Antrag stellen
  • Sydney Zoo erkunden (hinter „Koala“ muss noch ein ✅)
  • Zweites mal Sydney und ein letztes mal Australien genießen
  • 30.03 Ankunft in Bangkok (Thailand)
  • Ab geht’s die letzten 1,5 Monate Reisen und Erleben (ASIA)

Jetzt bin ich allerdings noch ein wenig auf der Farm arbeiten um Geld zu verdienen. Auf Arbeit stinkt es zwar immer noch echt „brutal reudig.“ Aber ich habe mich zum Glück an die körperliche Belastung gewöhnt. Wenigstens etwas… 😉 mein Tagesablauf wird hier auch mit einem ziemlich, großen EMTSPANNT unterlegt. Es wird bis 10:00 Uhr geschlafen, Training, Mittag, Arbeit von 14 – 23:30 Uhr, schlafen und das ganze wieder von neuem. Die Wochen vergehen wie im Flug. Denn gleicher Rhythmus ist gleich, die Zeit läuft schneller. Haha

In diesem Sinne. Gute Nacht

Euer honest (die Australier haben so ihre Problemchen mit meinem Namen)

 

Work hard_play hard

Dubbo workingexperience

Die Arbeit hat begonnen, sie ist hart aber der erste Paycheck hat schon ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert 😉

Am ersten Tag in der Fabrik hatten wir den großen ersten Einweisung  und Belehrungstag. Das war ziemlich öde und langwierig, aber da muss jeder durch. Im Haus ist mit den Jungs ist eigentlich immer sehr relaxte und gute Stimmung. Am Wochenende wenn keine Arbeit ist, wird am Samstag meist sehr, sehr konzentriert relaxt. Am Sonntag versuchen wir meist etwas zu unternehmen, was aber meistens auch nur auf etwas ziemlich entspanntes heraus läuft.

Die Arbeit würde ich euch gern mit ein paar Fotos bildlich darstellen, was mir aber leider untersagt ist. Also ich darf auf Arbeit keine Fotos, Videos & co.  machen, was an den Rechten und den „kleinen Heimlichkeiten“ der Firma liegt. 😀 Doch ein versuch diese Arbeit mit gekonnten Worten zu beschreiben gebe ich mir.

Ich Arbeite auf einer Farm (Fetschers) in dieser Schafe geschlachtet werden und alle Ressourcen die verwendet werden können, verarbeitet werden. Es wird fast nichts in den Müll geworfen und verschwendet. Mein Job ist es mich um die „Skins“, sozusagen die Felle, Wolle, Haut zu kümmern. Dieses ist eine sehr anstrengende und körperlich belastende Arbeit. Es gibt zwei große Teilgebiete in die die Firma eingeteilt ist. Einmal der Abteil wo die Tierchen getötet, geköpft, geheutet und ausgenommen werden. In dem ich NICHT arbeite. Ich bin in dem Abteil called: „fellies“ Hier kommen die Skins, nachdem diese vom Body abgezogen wurden, auf ein Laufband dieses zur ersten Anlaufstelle kommt. Bei dieser werden die linksherum gestülptem Beine mit der Kreissäge aufgeschnitten, damit man auch an all die gute Wolle rann kommt. Auf diesem Laufband kommt manchmal auch ein kompletter Body oder Köpfe angefahren. (am ersten Tag ziemlich eckelhaft für mich) Weiter geht’s zur Maschine wo das Fett vom der Haut entfernt wird. Alle Maschinen müssen mit der Hand bedient werden. Denn rein maschinell ist es nicht möglich, weil jedes Fell unterschiedlich groß, schwer und dick ist. Am nächsten Stop wird die Haut mit einer Chemikalie eingeschmiert, sodass sich die Wolle später leichter von der Haut löst. Die Felle werden in einen Raum gehangen, wo die Chemikalie sich gut setzen kann. Danach geht’s in den Prozess, „ich trenne die Wolle von der Haut“. Jetzt heißt es nur noch Wolle sortieren und ab in den Dryer. Hier wird die Wolle mit ca.130 bar in einen Sack gepresst der am Ende 200kg wiegt. Da passt eine ganze Menge Wolle rein…. Dada fertig! Alles ein ziemlich aufwendiges Verfahren um Wolle zu gewinnen. Aber am Ende ist ein Sack ca. 2500$ wert. Lohnt sich ja dann doch.

 

Wetter ist sehr gut, Sonne satt, 35°C. Die Haare sind jetzt schon seit 5 Monaten am wachsen und dementsprechend lang. 😉

 

Sydney to Mildura to Dubbo

Outback patrol station
Outback patrol Station

Von Sydney nach Mildura. Tadaa, jetzt bin ich gar nicht mehr in Mildura. Ich bin schon wieder in einem anderen kleinen Dorf in NSW das nennt sich Dubbo. Die letzten Wochen in Australien sind angebrochen und das Konto ist leer geräumt, also heißt es mal wieder eine Runde Arbeiten. Zuerst war angedacht in Mildura auf einer Grapefarm zu arbeiten. Doch da haben sich nach Ankunft doch mehr Probleme aufgetan als gedacht. Wir hatten auf einer Feigenfarm gearbeitet und wurden total unter bezahlt. Doch ich glaube ich habe auch mehr Feigen gegessen statt gespickt. Aber das nur so nebenbei 😉 … Also wurde es ein Tag, dieser als erster und letzter zugleich gezählt hat. Ich tätigt einen Anruf zu einem guten Freund in Australien und der nächste Job hat gesessen…. Hier funktioniert es genauso über Kontakt wie in Deutschland. Entweder man hat sie oder hat sie nicht. 😉

Hier soll es am Montag auf einer meatfarm los gehen. Bin ich schon ziemlich gespannt drauf, wie die Arbeit ist. Für mich heißt es die nächsten 6 Wochen arbeiten und danach sollte sich der Plan ergeben, noch knapp zwei Monate in Asien eine Rundreise zu machen. „Visum liegt schon in der Email inbox“ Wenn alles so klappt wie der Plan es vorsieht, bin ich extrem glücklich. Doch wie schon in vielen Einträgen vorher geschrieben. Pläne ändern sich oft, gern und schnell.

Hier nochmal ein paar tolle Bilder.

Manley beach
Manley beach
Sydney Skyline . Ferry look
Sydney Skyline . Ferry look
Opera house
Opera house
Opera house
Opera house
Opera house
Opera house

Sydney

Sydney

Von Tasmanien habe ich den Flieger auf die große Insel Australiens zurück genommen. Der Flug war recht angenehm schnell und preiswert. Ich zahlte mit Gepäck und Kaffe im Flieger 110$. Als ich in Sydney ankam machte ich mich direkt zu meinem Couchsurfing Host auf. (Bobby) Ein Neuseeländer der schon super lange in Australien wohnt und sich seine Nebenverpflichtung als Fulltime host gesucht hat. Dementsprechend waren auch immer einige Backpacker da.

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Tasmania Travelroute

Meine Rute in Tasmanien.

Thekla und ich sind zusammen in Hobart gestartet. Die erste Nacht haben wir in Hobart bei Owan einem Host via Couchsurfing verbracht. Den nächsten Tag das Auto von Budget Car abgeholt und haben unsere spontane Rute Richtung Westen gestartet.

Tag 1: Spontan ging es Richtung Lake St. Clair. Dort ein kleiner Hike am See und wieder zurück zum Car. Das Wetter war nicht das wahre. Erster Schlafplatz, legal am Wasser

Tag 2: Guten Morgen liebe Sonne und auf geht’s Richtung Queenstown. Wir crossten Lake Burbury (einer der wundervollsten). Kurz ins Wasser gesprungen und weiter ging’s nach Roseberry, wo wir auch einen guten Spot zum schlafen fanden. Legal Free Campingspot. (Short River hike)

Tag 3: Ab geht’s bei strahlendem Sonnenschein zum CRADL MOUNTAIN. 5h Hike über Stock und Stein. (Klettern incl.) Nach illegaler Dusche am Campingplatz gab’s auch einen illegalen Schlafspot mitten auf einem Feld 😉

Tag 4: Winding Street to the BAY OF FIRE. Was ein traumhafter Strand. Weißer Sand, hellblaues Wasser, free Campingspot direkt am Wasser. Lagerfeuer am Abend. Strandtag war Tasmania Travelroute weiterlesen